Meldung für Beamte und den öffentlichen Dienst in Niedersachsen: Empörung über geforderte Null-Runde für Pensionäre; 05/2013

Empörung über geforderte Null-Runde für Pensionäre

Die GdP weist Forderungen des niedersächsischen Steuerzahlerbundes (BdSt) zurück, das Tarifergebnis nur eingeschränkt auf Beamte und Pensionäre zu übertragen. Der BdSt fordert eine Null-Runde für Pensionärinnen und Pensionäre und niedrigere Bezügeerhöhungen für Beamtinnen und Beamte. Die GdP ist empört „über das Ansinnen, Sparmaßnahmen wieder bei denjenigen anzusetzen, die immer ihren Kopf im Dienst der Öffentlichkeit hinhalten". Der BdSt führt zur Begründung die Verschuldung des Landes und drastisch steigende Versorgungsausgaben an. Die Gesamtschulden des Landes näherten sich der Marke von 60 Milliarden Euro, eine Übernahme des Tarifabschlusses für alle Beschäftigtengruppen würde in diesem Jahr 278 Millionen Euro kosten. Der Verzicht auf Pensionssteigerungen würde laut BdSt die Versorgungsausgaben von 3,08 Milliarden Euro um 68 Millionen Euro senken. Der GdP-Landesvorsitzende Dietmar Schilff bedauert, dass der BdSt den Eindruck vermittle, die Beamten und Pensionäre würden die Schuld an der finanziellen Situation des Landes tragen. Dabei seien sie es, die „den Dienstleistungscharakter des öffentlichen Dienstes ständig verbessern oder sich jahrzehntelang in den Dienst der Öffentlichkeit gestellt haben".

Quelle: Beamten-Magazin 05/2013


 

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