Meldung für Beamte und den öffentlichen Dienst in Niedersachsen: Finanzämter: abbauen statt einnehmen?; 06/2015

Finanzämter: abbauen statt einnehmen?

»Vom Landesrechnungshof hätte ich kreativere Vorschläge erwartet «

Der niedersächsische Landesrechnungshof hat in seinem Jahresbericht 2015 ein Einsparpotential von bis zu 30 Prozent in den Finanzämtern angegeben. Dies entspräche rund 2.000 Beschäftigten. Dem trat DGB-Bezirksvorsitzender Hartmut Tölle umgehend entgegen. „Von einer bedarfsgerechten Personalausstattung sind die niedersächsischen Finanzämter derzeit meilenweit entfernt“, so Tölle. Die Gewerkschaften könnten nur davor warnen, dort die Axt anzulegen und Personal abzubauen. Jede/r SteuerprüferIn bringe jährlich mindestens 600.000 Euro an Steuereinnahmen. „Vom Landesrechnungshof hätte ich kreativere Vorschläge erwartet, wie das Land seine Einnahmesituation verbessern kann“, erklärte Tölle. Im Gegenteil müssten die Ausbildungs- und Weiterbildungskapazitäten erhöht sowie Betriebsprüfung und Steuerfahndung gestärkt werden.

Quelle: Beamten-Magazin 06/2015


 

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