Meldung für Beamte und den öffentlichen Dienst in Niedersachsen: Rot-Grün: diktieren statt verhandeln; 07-08/2016


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Rot-Grün: diktieren statt verhandeln

Der DGB forderte Ende Juni die Fraktionen im Landtag auf, sich in den im Herbst anstehenden Haushaltsberatungen für eine faire und zeitgemäße Besoldung der BeamtInnen einzusetzen. Zuvor hatte die rot-grüne Landesregierung auf ihrer Haushaltsklausur beschlossen, die Besoldung der LandesbeamtInnen in zwei Stufenanzupassen. Die Bezüge sollen zum 1. Juni 2017 um 2,5 Prozent und zum 1. Juni 2018 um 2,0 Prozent erhöht werden. Damit will die Landesregierung erneut die Besoldung ohne Beteiligung der Gewerkschaften festlegen. „Die Landesregierung will weiter den Weg des Besoldungsdiktats gehen“, stellte der DGB-Vorsitzende Hartmut Tölle fest, „das ist absolut inakzeptabel.“ Die Besoldung der niedersächsischen BeamtInnen bleibe damit inhaltlich und zeitlich von den Tarifentwicklungen der Länder abgekoppelt.

Quelle: Beamten-Magazin 07/2016


 

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